Warum ich nie die ganze Hormon Yoga Reihe praktiziere — und warum das gut so ist

Während meiner Yogalehrerausbildung (2021-2023) bin ich in Kontakt mit Hormon Yoga gekommen und konnte aber erstmal nicht so viel damit anfangen. Dann habe ich quasi zu meinem vierzigsten Geburtstag den Abschluss gemacht, denn die Prüfung fand zwei Tage nach meinem Geburtstag statt. Da ich während der Ausbildung schon angefangen habe zu unterrichten, wusste ich: Vom Yoga möchte ich leben. Ich habe zu erstem Mal gespürt, dass ich was richtig gutes mache. Aber im Fitnessstudio bekommt man nur sehr wenig Geld und ich habe schnell gemerkt, dass die anderen Sportarten nicht für mich taugen. Ich will Yoga unterrichten und keine Kompromisse machen. Also habe ich mich angefangen zu informieren, was ich anders machen könnte und mit Instagram angefangen. So nach und nach habe ich an Workshops und Freebies teilgenommen und mir war klar: Ich möchte ein Coaching für Frauen 40+ machen. Und da kam mir die Idee mit dem Hormon Yoga wieder in den Sinn. Also habe ich mich darüber informiert und mir das Buch von Dinah Rodrigues (22. Auflage 2020, Original 2003) besorgt.

Ich fing an die Reihe zu erlernen, obwohl ich noch keine wirklichen hormonellen Veränderungen in mir gespürt habe. Aber ich weiß ja, dass sie kommen. Im Buch geht es immer ums Östrogen, da sind heute ein paar mehr Erkenntnisse dazugekommen. Jedenfalls habe ich das Buch gelesen und angefangen die Reihe zu erlernen. Ich habe sehr häufig PMS. Und als ich anfing die Reihe zu üben habe ich sehr schnell eine Wirkung gespürt, obwohl ich noch gar nicht die ganze Reihe erlernt hatte. Sie schreibt immer, man muss immer die ganze Reihe machen und darf nur einen Tag in der Woche und während der Menstruation Pause machen. Darum war ich überrascht, dass ich so schnell eine so intensive Wirkung verspürt habe. Und nicht nur das, ich war kurz nachdem ich die Reihe erlernt hatte ca. zwei Monate zu krank, um zu praktizieren (wenn man krank ist soll man nicht praktizieren und das geht auch nicht). Und trotzdem hatte ich in der Zeit kaum PMS. Da war ich schon überrascht.

Nachdem ich dann die Ausbildung zur Hormon Yoga Lehrerin gemacht habe, habe ich erfahren, dass der Grund dafür einfach meine Feinfühligkeit ist. Ich habe was man im Ayurveda eine Vata-Konstitution nennt. Ich habe fast nur Luft-Äther-Anteile in mir, darum reagiere ich sehr stark auf die Reize der Hormon Yoga Reihe. Typisch für diese Konstitution ist z. B. schnelles Denken, sich zu viel vor nehmen, zu viele Dinge gleichzeitig machen, wenig umsetzen. Und darum habe ich jetzt verstanden, dass es nicht darum geht jeden Tag die ganze Reihe zu machen, das dauert zwischen 30 und 40 Minuten, sondern, dass es besser ist die Reihe an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. So ist es leichter in den Alltag zu integrieren und langfristig von den positiven Wirkungen zu profitieren.

Genau diese Erkenntnis — dass weniger oft mehr ist — ist das Herzstück meines Onlinekurses. Denn du brauchst keinen zusätzlichen Druck.

In meinem Onlinekurs erlernst du die Reihe in kleinen Abschnitten, die du dann täglich praktizierst. Irgendwann kannst du die ganze Reihe und dann schaust du, was für die gut passt, entweder praktizierst du weiter in diesen kleinen Einheiten oder einfach die Hälfte. Ich stelle dir verschiedene Einheiten zur Verfügung aus denen du dann wählen kannst.

Mein Hormon Yoga Onlinekurs ist bereits im Dreh und kommt bald. Wenn du es genau wissen möchtest, dann trag dich gerne zu meinem Newsletter ein. Da bekommst du ganz viele tiefgründig Tipps zu Themen für Frauen 40+